Strukturierter Schichtbeginn-Check für die Intensivpflege: systematische Übernahme von Patient, Monitoring, Beatmung, Zugängen, Medikation und Notfallbereitschaft.
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Übernahme der Eckdaten und Kontrolle des Monitorings zu Schichtbeginn.
Sicherung des Atemwegs und Kontrolle der Beatmung.
Kreislaufstatus und Kontrolle aller Zugänge / Katheter.
Kontrolle aller laufenden Perfusoren und der Medikation.
Neurologischer Status und Sedierungstiefe.
Flüssigkeitsbilanz, Ausscheidung und Hautstatus.
Bettplatz-Sicherheit und Notfallausstattung kontrollieren.
Falls am Bettplatz vorhanden, zu Schichtbeginn zusätzlich kontrollieren:
Eigene Unterseiten: Zu diesen Geräten gibt es ausführliche Seiten mit Funktionsweise, Steuerung und Pflege.
Geplanten Wechsel von Infusions-, Druckmess- und Ernährungssystemen zu Schichtbeginn prüfen und aseptisch durchführen.
| System / Leitung | Intervall | Hinweis |
|---|---|---|
| ZVK-Infusionsleitungen | alle 96 h | alle Schenkel wechseln — Schenkel für Schenkel inkl. Drei-Wege-Hähne & Hahnbank |
| Enterale Ernährungssysteme | alle 24 h | — |
| Lipide / parenterale Ernährung | alle 24 h | nach Fachinfo / Hausstandard |
| Propofol-System | ~ 6–12 h | nach Fachinformation |
| Blut / Blutprodukte | pro Transfusion · ≤ 6 h | — |
| Druckmesssystem (art. / ZVD) | bis 96 h | — |
Drei-Wege-Hahn: Fett am Seitenast, Rückschlagventil am Ast der übrigen Infusionen — so kann das Fett nicht in die anderen Leitungen zurückfließen.
So läuft der überlappende Wechsel ab (vereinfacht):
Hinweis: Das Abhaken ist nur eine Arbeitshilfe und wird beim Neuladen der Seite zurückgesetzt.